Die sexuellen Verirrungen der Beatles
Es fing ganz harmlos an mit »I want to hold your hand«. Man gab sich noch mit den leicht zugänglichen Teilen der Anatomie zufrieden, und es endete mit »Why don’t we do it in the road«.
Hier erkennen wir eindeutig die Handschrift von John Lennon, den McCartneys wäre das zu unbequem gewesen. Dazwischen die Drogenphase mit „Come together ... over me“. Wie soll das denn gehen?
Dank der Gnade der frühen Geburt hat Christian Überschall den Ausbruch der Beatlemania anno 1963 in London erlebt, d.h. im Auge des Hurrikans der Golden Sixties, dem Jahrzehnt der Flower Power, der Freien Liebe (dank der gerade erfundenen Pille) und der Auflehnung (... wir haben damals dem Establishment den Finger gezeigt, heute kriegen wir ihn beim Urologen zurück).
War es eine bessere Zeit? Ja und nein! Es gab keine Anrufbeantworter, keine Haftnotizen und keine Fernbedienungen. Dafür gab es eine Kreativitätseruption in der Popmusik, von der Überschall heute noch zehrt, wenn er zwischen seinen kabarettistischen Zwerchfellattacken die Songs jener Zeit am Piano aufleben lässt.
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